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Montag, 27. März 2017

Alkoholgehalt von Wein

Heute stelle ich Euch einmal ein Video von unserem Kanal vor. Wir freuen uns natürlich immer über Abos und über zahlreiches Interesse. Wer mag kann auch gerne ein Like da lassen, damit wir sehen, dass Euch unsere Arbeit gefällt. In  unserem Service steckt so viel Liebe, dass wir uns wirklich über jede Rückmeldung freuen. Es bleibt zu erwähnen,  es uns immer wichtiger wird zu informieren und Euch Tipps und Kniffe an die Hand zu geben. Bis bald 

Sonntag, 12. Juni 2016

Wein Wissen - Der Alkoholgehalt im Wein

Der Alkoholgehalt muss als gesetzlich vorgeschriebene Pflichtangabe auf dem Etikett vermerkt sein. Darum ist es auch sehr wichtig zu überlegen welche Konsequenzen ein niedriger oder sehr hoher Alkoholgehalt für den Wein hat. In diesem Artikel klären wir auf warum man auf den Alkohol Gehalt achten sollte, welche Auswirkungen dieser für den Geschmack hat und welche Weine viel oder wenig Alkohol enthalten.


Was sagt der Alkoholgehalt über den Geschmack aus?
Das der Alkoholgehalt den Geschmack des Weines mit formt, das lässt sich nicht abstreiten und steht fest. Doch in wie weit dies der Fall ist, darüber gibt es unter Fachleuten und interessierten Laien bisher heftige Diskussionen. Man schreibt einem Wein mit hohem Alkoholgehalt mehr Geschmack und einen weicheren, insgesamt runderen Geschmack zu, als man dies Weinen mit einem niedrigeren Alkoholgehalt zutraut.

Der Alkoholgehalt wird in% Vol Alkohol auf dem Weinetikett angegeben und gehört zu den Pflichtangaben, die auf jedem Weinetikett vorhanden sein müssen.

Entstehung von Alkohol und die Entstehung von Aromen

Der Alkohol entsteht durch die Gärung des Weines. Die Hefen im Wein gären und bilden Alkohol aus. ( Hierzu werden wir noch einmal einen Beitrag senden ).  Je langsamer diese Gärung von Statten geht, desto feiner entwickeln sich die Aromen im Wein. Der Alkohol im Wein ist Ethanol Alkohol und die meisten Weine haben zwischen 8,5 Vol Prozent Alkohol und  14 Prozent. Es gibt auch Weine mit mehr Alkohol, jedoch sind 16 Prozent Alkohol eine natürliche Grenze, welche sich durch die Reaktionsfreudigkeiten der Hefe ergibt. Denen sind natürliche, biologische Grenzen gesetzt.

Schwere Weine und leichte Weine

Man spricht von einem schweren Wein, wenn der Wein mehr Alkohol enthält. Dies ist oft bei Französischen und Spanischen aber auch bei ungarischen Weinen der Fall.
Jedoch ist der Alkoholgehalt, der auch von der Süße der Trauben abhängt, nicht immer konstant, sondern vielen Faktoren unterworfen, wie die Auswirkung des Klimawandels auf die Weine zeigt.

Klimawandel und Alkoholgehalt

Die Weine werden jedoch immer alkoholhaltiger. Heute muss es nicht mehr unbedingt ein Wein aus Ungarn sein, will man einen Wein mit viel Alkoholgehalt. Da die Sommer im wärmer werden und durch den Treibhaus Effekt die gesamten Temperaturen ansteigen, gibt es auch immer süßere Trauben. Die Trauben beziehen ihren Zuckergehalt durch die Sonneneinstrahlung. Inzwischen gibt es durchaus auch sehr alkoholhaltige Rieslinge.

Neuste Forschungen offenbaren Überraschendes

Man widmet sich nun der Forschung rund um die Weinherstellung, um die bisher subjektiv festgestellten Richtilinien und Wertigkeiten wissenschaftlich zu untermauern. Eine Studie offenbarte dabei überraschendes. So wurden 26 Probanden verschiedene spanische Weine vorgelegt. Diese waren alle gleichwertig und hatten die gleiche Wertigkeit. Nach der Verkostung unterzog man den Probanden ein Verfahren bei dem die Hirnaktivität erfasst wurde. Hier wurde geschaut wie stark jene Regionen im Hirn angesprochen werden, in welchen Aromen verarbeitet werden. Mit verblüffendem Resultat -

Leichte Weine schafften es im Gehirn mehr Aromen als wahrnehmbar sichtbar zu machen. Die Studie "What can the brain teach Us about wine making "  ( Frost, Quinones, Veldhizen, Alva, Small, Carrievas ) hat uns somit eine überraschende Erkenntnis beschert.



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Sonntag, 5. Juni 2016

Weinwissen Qualitätsstufen vom Wein

Wer Wein kauft, dem dürfte spätestens beim Blick auf das Etikett klar werden, dass es hier einige Dinge zu beachten gibt. Was man beim Kauf vom Wein beachten muss, welche Informationen auf dem Etikett verzeichnet sind und welches Weinwissen man als Weinkenner nicht vergessen sollte - das will der folgende Blog Beitrag klären.


Was sind die Qualitätsstufen?

Die Macher des deutschen Weingesetzes hatten das Ziel dem Verbraucher auf einem Blick eine Einschätzung des Weines zu ermöglichen: Wer im Supermarkt oder beim Händler steht hat oft nur wenig Zeit sich die Flasche genau an zu sehen. Auf dem Etikett ist darum alles Wichtige mit einem Blick erkennbar. Doch nicht nur das: Die vier Qualtiätsstufen und die feinere Unterteilung des Prädikatweines ermöglichen dem Kunden sich schnell innerhalb der Weinwelt zurecht zu finden. Will man ein bestimmtes Anbaugebiet genießen , so reicht es nicht aus sich nur einen Tafelwein zu kaufen. Möchte man gar eine spezielle Rebsorte, so muss es schon ein Prädikatswein sein. Doch was genau sich hinter jenen Bezeichnungen verbirgt, das klären wir in diesem Beitrag auf.

Die vier Qualitätsstufen

Zunächst gibt es vier Qualitätsstufen, welche man als Kenner nicht als unbekannt bezeichnen sollte:

Tafelwein
Der einfachste Wein ist der Tafelwein. Dieser braucht am wenigsten Auflagen zu erfüllen, um sich so nennen zu dürfen. Der Wein ist deswegen nicht schlecht, er durchläuft natürlich immer noch den strengen gesetzlichen Prüfungen für Wein. Hierbei ist aber wichtig zu wissen, dass der Weine Herkunftsangabe tragen muss, man also als Winzer oder Abfüller nicht auf ein bestimmtes Anbaugebiet festgelegt ist. Zudem braucht der Wein keine Prüfnummer auf dem Etikett zu haben, anders als das bei vielen Weinen der Fall ist.  Der Alkoholgehalt des Weines liegt bei ungefähr 8,5 bis 12.5 Prozent Vol Akohol.

Landwein
Den Landwein kann man als besseren Tafelwein bezeichnen. Dieser trägt eine Herkunftsangabe und ist trocken oder halbtrocken. Man findet jedoch auch hier keine Prüfnummer.

Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete 
Wer einen Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete kauft, dem dürfte klar sein das dieser nur aus einem einzigen Anbaugebiet kommen darf. Hier sind die Rebsorten mischbar, jedoch müssen diese aus dem Anbaugebiet stammen und dort auch zugelassen sein.

Dieser Wein wird auf seine Qualität hin geprüft und muss auf dem Etikett auch den Nachweis dieser Prüfung aufgedruckt haben - die amtliche Prüfnummer.

und Prädikatswein

Den Prädikatswein kann man wieder in verschiedene Unterstufen unterteilen. Es handelt sich beim Prädikatswein um den Wein, der der strengsten Prüfung unterliegt. Er muss ein gewisses Mostgewicht haben, um diese Bezeichnung führen zu können und darf nur aus einer einzigen Rebsorte bestehen.

Unterteilung des Prädikatwein

Die Unterteilung richtet sich nach dem Mostgewicht und kann so vorgenommen werden:
  • Kabinett
  • Spätlese
  • Beerenauslese
  • Trockenbeerenauslese
  • und Eiswein.


Der Eiswein

Der Eiswein ist jedoch was ganz Besonderes und verdient auch noch einmal einen eigenen Eintrag. Dieser darf nur dann die Bezeichnung Eiswein tragen, wenn die Trauben einem Frost von 8 Grad Minus ausgesetzt waren. Da es nicht jedes Jahr punktgenau friert ist die Eisweinherstellung immer wie eine Winzerlotterie. Keiner weiß ob es im jeweiligen Jahr einen Eiswein geben wird oder nicht. Durch den Frost bekommt der Eiswein seine ausgeprägte Süße und sein besonderes Aroma. Doch dazu in einem eigenen Beitrag und einem eigenen Video mehr.

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Sonntag, 29. Mai 2016

Weinwissen - Das Etikett

Jeder kennt die Weinabteilung im Supermarkt mit ihren schön gestalteten und oft so originellen Weinetiketten. Doch was kaum jemand weiß ist, dass die Winzer keineswegs freie Bahn haben, wenn es um die Gestaltung der Etiketten geht, sondern das dies strengen, gesetzlichen Auflagen gehorcht. Was auf so einem Etikett zu lesen ist und wie dieses aufgebaut ist, das ist im folgenden Beitrag zu erfahren.

Wie müssen die Informationen angebracht sein?
Der Winzer oder Abfüller ist verpflichtet die Informationen so auf das Etikett unter zu bringen, dass diese auf einem Blick erkennbar sind. Da bedeutet, dass oft die Vorderseite der Weinflasche aufwendig gestaltet ist, um im Supermarkt auf sich aufmerksam zu machen, dann wären die Informationen auf der Rückseite zu finden, was dann somit das eigentliche Etikett ist.

Welche Angaben muss das Etikett enthalten?

Zunächst muss der Hersteller erkennbar sein und auch der Abfüller. Man muss erkennen können, ob es sich um einen Wein oder um einen Perlwein handelt. Ist es ein Perlwein so muss der Geschmack noch vorhanden sein.

Natürlich muss die Nennfüllmenge auch auf dem Schild zu sehen sein, d.h. eine genaue Literangabe muss vorhanden sein.

Je nach Qualitätsstufe ( die auch zu finden sein muss ) muss auch unter Umständen die Rebsorte oder die Herkunftsbezeichnung aufgedruckt sein.

Außerdem müssen alle Allergene, d.h. Stoffe welche Allergien auslösen könnten, verzeichnet sein.




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Montag, 25. Mai 2015

WEIN ABC Flaschengärung




Klassisch

Dieses Verfahren gilt der Kohlensäurebildung bei Champagnern und anderen Schaumweinen. Es wirder Grundwein – also der bereits vergorene Wein in die Flasche gefüllt und mit einer Zucker-Hefe-Lösung versetzt um ihn noch einmal zu vergären. Anschließend wird der Kronenkorken draufgesetzt.

Die Hefe vergärt den Zucker, die Kohlensäure kann aber nicht entweichen. Diese wird erst bei der Öffnung der Flasche freigesetzt. Diese Art der Vergärung ist nur Champagnern und anderen hochwertigen Schaumweinen vorbehalten.

Nach Ablauf der Mindestlagerzeit wird die Hefe durch Abrütteln in den Flaschhals bewegt. Eigens dafür wurden so genannte Rüttelpulte entwickelt aus Holz. Auf diesem Wege kommt die Hefe aus der Flasche, denn nachdem die Hefe im Flaschenhals geladendet ist, wird dieser im gefrorenen Zustand abgeschlage. Dann wird der Schaumwein umgefüllt und fertig ist die Geschichte.

Transvasierverfahren

Der Unterschied hier liegt darin, dass die Hefe nicht durch rütteln aus der Flasche geholt wird, sondern durch Filtration.

Die Mindestlagerdauer beträgt neun Monate und die Lagerung auf der Hefe mindestens 60 Tage.

Dann kann man einen Sekt oder anderen Schaumwein als Flaschengäring genießen.

Die Qualität des Sektes kann man an der größe der Sektbläschen erkennen. Je länger der Sekt auf der Hefe gelagert ist desto aromatischer wird dieser und hat ganz feine Bläschen.

Die Grundweine für guten Sekt sind Riesling, Spätburgunder und Kerner.

Montag, 27. April 2015

WEIN ABC Dekantieren

Dekantieren

Dieses Wort kommt aus den Frankzösichen und bedeutet soviel wie umfüllen. Meistens wird dieses Wort im Zusammenhang mit Wein benutzt. Das heißt bevor man den Wein aus der Flasche direkt ins Weinglas gibt, wird er umgefüllt in einen Dekanter. Hier kann er dann in Ruhe Atmen, dass heißt er bekommt viel Luft. Jetzt kann sich der Duft des Weines in Ruhe entwickeln.

Dieses kann gerne über eine Stunde dauern. Dannach kommt er erst ins Weinglass.

Dekandieren heißt auch den Wein vom unerwünschten Bodensatz zu trennen – auch Depot genannt und ebenfalls auch vom Weinstein zu trennen. Vor allen trifft man beim Rotwein den Bodensatz an, da hier sehr viel mehr Farb- und Gerbstoffe zu finden sind.

Wie lange man einen Wein dekandieren sollte, kann man so nicht sagen, denn es hängt vom Alter des Weines ab. Bei älteren Rotweinen reichen schon 10 Minuten. Aber bei jungen Weinen dauert es schon bis zu zwei Stunden um geschmacklich die Reife zu bekommen.

Gerade bei alten Burgunder Weinen ist sehr viel Depot erhalten, so dass man bis zu einem Drittel des Weininhaltes als Depot hat – was dan natürlich wegfällt.

Die Belüftung des Weines

Damit sich das Aroma verbessern kann nimmt man eine Karaffe mit einem breiten Boden, damit die Oberfläche für den Kontakt mit Sauerstoff möglichst groß ist.

Besonders lohnt es ich, Barriquegereifte Weine zu dekandieren und karaffieren.

Weiswein dekandieren

Ja auch Weiswein kann man dekandieren. Es ist leider in Vergessenheit geraten. Es dauer nur wesentlich länger bis sich die Wirkung entfaltet. Man kann mit ein bis zwei Stunden rechnen. Aber leider nicht jeden Weißwein kann man dekandieren. So ist zu empfehlen den Grünen Veltiner und den Weißen Burgunder zu nehmen u.a.

Es muss aber nicht immer der Dekanter bei Weiswein sein. Ab und zu genügt es schon ein „richtiges“ Weisweinglas zu nehmen um einen Effekt zu erziehlen. Denn ein Weißweinglas hat eine größere Fläche als ein „normales“ Glas.

Montag, 13. April 2015

WEIN ABC Cuvee

Cuvee

Das Wort kommt aus dem Französischen und bedeutet so viel wie Verschnitt oder auch Mischung. Vornehm ausgedrückt ist es auch eine Vermählung von mindestens zwei Rebsorten. Es gibt Weiswein Cuvee Rotwein Cuvee und Rosewein Cuvee. Es gibt aber auch hier wieder eine Besonderheit. Denn wenn man eine Rotweintraube und eine Weißweintraube miteinander vermählt bekommt man einen Rotling. Aber das nur nebenbei.

Der Verschnitt von Weinsorten ist ganz beliebt in Frankreich. Hier werden immer die besten Weinreben miteinander verschnitten. Hier in Deutschland steht man eher auf rebenreine Weine. Es ist eine Frage der Weinkultur.

Der Weinkellermeister kann durch ein Cuvee natürlich viel rumexperiementieren um eine Art Best of seiner Weine zu kreieren. Er tüftelt dann so lange herum, bis er ganz zufrieden ist und meint ein gutes Produkt bekommen zu haben. Er hat dann sozusagen seinen ganz eigenen Wein erstellt.

Allerdings kann man auf dem Edikett nicht immer die Rebsorten erkennen, da es hier keine Kennzeichnungspflicht gibt.

Ganz typische Cuveeweine kommen aus der französischen Gegend des Bordaux. Wenn Sie eine Flasche aus diesem Gebiet auf den Tisch stellen, dann ist die Aufmerksamkeit schon mal gesichert. Denn diese Weine versprechen eine gute Qualtität. Es ist eine sehr bekannte und gute Weingegend.

Es gibt sogar Weine bei denen im Cuvee Weisweintrauben ind Rotweintrauben zusammen genommen werden. Teilweise werden bis zu 13 Rebsorten in eine Flasche genommen. Man sieht hier sind fast keine Grenzen gesetzt. So kann sich der Weinkellermeister richtig schön austoben und so sind schon richtig berühmte Weine entstanden.

Somit gibt es natürlich auch eine wahre Geschmacksexplosiun im Mund. Ein wahres Feuerwerkt der verschiedenen Geschmacksnoten kann entfacht werden. Bei der Erstellung von Cuvees werden so manche Weinkellermeister zu Künstlern, und toben sich hier richtig aus. Es kann Jahre dauern bis man für sich das richtige Cuvee gefunden hat. Da auch jedes Weinjahr anders wird, verändert sich schon hierdurch der Wein. Es spielen aus mehrere Faktoren mit, die beachtet werden müssen bei der Erstellung eines Cuvees.

Montag, 30. März 2015

Wein ABC Barrique

Barrique

Als Barrique bezeichnet man ein Weinfass aus Eichenholz. Es hat ein Fassungsvermögen von genau 225 l. Dies kommt daher, weil diese Größe gerne für Schiffe genommen wurde. Also um es auf einem Schiff zu transportieren wurde diese Grüße Standard – gerade im Bordelaiser. Anderwo gab es Größen bis zu 600 l.

Wer des Französisch mächtig ist, wird feststellen, dass Barrique auf Deutsch Fass bedeutet. Es stammt aus der Gegend der Gaskogne.

Was macht den Wein nun so besonders aus diesem bestimmten Fass? Da es beim Wein immer nur auf den Geschmack an kommt (und dann der Preis) ist es hier natürlich auch der Geschmack. Wobei sich hier – wie es bei Besonderem immer ist – sich die Geschmacksgeister scheiden. Ich persönliche liebe den Barriquegeschmack und andere mögen ihn gar nicht.

Bevor nun der Wein in dieses Fass kommt, wird es von innen „gebrannt“, das bedeutet, dass es wirklich durch Feuer angebrand wird. Dann erst kommt der Wein hinein. Nun können die gebrannten Stoffe in den Wein hineingleiten. Übrigens wird nach dem im Fass mehrmals Wein gewesen ist Whisky hinein getan.

Die Weine, die im Barriquefass gereift sind, tragen auf dem Edikett die Bezeichnung „im Barrique gereift“. So können Sie erkennen, wann Sie einen Barriquewein in den Händen halten. Gerade der Holzgeschmack macht diese Ausbauart so besonders.

Neuerdings dürfen Weinhersteller – um die Kosten zu sparen – den Barriqueausbau auch ohne dieses besondere Fass machen, in dem sie so genannte Holzchips verwenden. Die Art und Weise stammt aus den USA.

Also wenn man günstig Barriquewein trinken möchte ist man hier richtig. Auf diese Art kann jedoch kein original erreicht werden. Aber so gesehen gibt es dann für jeden Geldbeutel etwas. Barrique ist also etwas Besonderes und somit keine Masse. Diese Spezialität kommt aus Frankreich, wird aber weltweit angeboten. Meistens ist das Rotwein aber es gibt auch Weiswein in diesen besonderen Fässern.

Montag, 16. März 2015

Wein ABC - A wie ANBAUGEBIETE

Es gibt in Deutschland 13 Anbaugebiete wovon ich 3 im Programm habe: Baden (Kaiserstuhl), Nahe und Rheinhessen. Des Weiteren gibt es:
Ahr
Franken
Hessische Bergstraße
Mittelrhein
Mosel
Pfalz
Rheingau
Saale-Unstrut
Sachsen
Würtemberg

Diese Gebiete befinden sich nahezu alle im wärmsten Teil Deutschlands. Wir in Deutschland haben übrigens die nördlichsten Anbaugebiete weltweit. Das edelste Anbaugebiet ist der Kaiserstuhl im Baden. Dieses einzigartige Gebiet besticht durch den vulkanischen Boden. Dieses gibt es in Deutschland kein zweites Mal. Der Vorteil hieran ist, dass der Boden viel Wasser aufnimmt und lange warm bleibt. Der Badenwein gilt als relativ säurearm, was natürlich dem Wohlbefinden um Magen zu Gute kommt.

Dieses Weinanbaugebiet ist auch relativ klein und extra für den Weinanbau in Terrassenform umgebaut worden.

Das nördlichste Anbaugebiet ist die Saale/Unstrut in Sachsen. Sonst liegen alle Gebiete im süden bzw Südwesten auf der Sonnenbank Deutschlands.

Durch das Weingesetzt ist es streng verboten weiter Anbaugebiete anzulegen. Zwar wird in Schleswig-Holstein Wein angebaut, gilt aber nicht offiziell als Anbaugebeit. Dafür musste allerdings ein anderes Anbaugebiet etwas Land abgeben. Somit die die Fläche gleichgroß geblieben. Durch das Gesetz soll die Qualität des deutschen Weines gesichtert werden.

Die unterschiedlichsten Bodenbeschaffenheiten sorgen für die abwechslungsreichen Genuss. Es wird nie langweilig im deutschen Weinland. Die nördliche Lage erzeugt leichte Weine mit relativ wenig Alkohol und Tanine im Gegensatz zu südlicheren Gebiete. Je mehr Sonne auf die Traube kommt, desto kräfter wird der Wein.

Den Wein haben übrigens die Römer mitgebracht und somit die Anbaugebiete bestückt. Lange Zeit war der deutsche Wein belächelt worden. Seit kurzem schafft er es aber sich Achtung zu verschaffen da in den Anbaugebieten immer besser gearbeitet wird.

Seit über 1200 Jahren wird in Deutschland Wein angebaut. Die Größen der Gebiete schwanken von einigen hundert bis einigen tausen ha.