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Sonntag, 5. Juni 2016

Weinwissen Qualitätsstufen vom Wein

Wer Wein kauft, dem dürfte spätestens beim Blick auf das Etikett klar werden, dass es hier einige Dinge zu beachten gibt. Was man beim Kauf vom Wein beachten muss, welche Informationen auf dem Etikett verzeichnet sind und welches Weinwissen man als Weinkenner nicht vergessen sollte - das will der folgende Blog Beitrag klären.


Was sind die Qualitätsstufen?

Die Macher des deutschen Weingesetzes hatten das Ziel dem Verbraucher auf einem Blick eine Einschätzung des Weines zu ermöglichen: Wer im Supermarkt oder beim Händler steht hat oft nur wenig Zeit sich die Flasche genau an zu sehen. Auf dem Etikett ist darum alles Wichtige mit einem Blick erkennbar. Doch nicht nur das: Die vier Qualtiätsstufen und die feinere Unterteilung des Prädikatweines ermöglichen dem Kunden sich schnell innerhalb der Weinwelt zurecht zu finden. Will man ein bestimmtes Anbaugebiet genießen , so reicht es nicht aus sich nur einen Tafelwein zu kaufen. Möchte man gar eine spezielle Rebsorte, so muss es schon ein Prädikatswein sein. Doch was genau sich hinter jenen Bezeichnungen verbirgt, das klären wir in diesem Beitrag auf.

Die vier Qualitätsstufen

Zunächst gibt es vier Qualitätsstufen, welche man als Kenner nicht als unbekannt bezeichnen sollte:

Tafelwein
Der einfachste Wein ist der Tafelwein. Dieser braucht am wenigsten Auflagen zu erfüllen, um sich so nennen zu dürfen. Der Wein ist deswegen nicht schlecht, er durchläuft natürlich immer noch den strengen gesetzlichen Prüfungen für Wein. Hierbei ist aber wichtig zu wissen, dass der Weine Herkunftsangabe tragen muss, man also als Winzer oder Abfüller nicht auf ein bestimmtes Anbaugebiet festgelegt ist. Zudem braucht der Wein keine Prüfnummer auf dem Etikett zu haben, anders als das bei vielen Weinen der Fall ist.  Der Alkoholgehalt des Weines liegt bei ungefähr 8,5 bis 12.5 Prozent Vol Akohol.

Landwein
Den Landwein kann man als besseren Tafelwein bezeichnen. Dieser trägt eine Herkunftsangabe und ist trocken oder halbtrocken. Man findet jedoch auch hier keine Prüfnummer.

Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete 
Wer einen Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete kauft, dem dürfte klar sein das dieser nur aus einem einzigen Anbaugebiet kommen darf. Hier sind die Rebsorten mischbar, jedoch müssen diese aus dem Anbaugebiet stammen und dort auch zugelassen sein.

Dieser Wein wird auf seine Qualität hin geprüft und muss auf dem Etikett auch den Nachweis dieser Prüfung aufgedruckt haben - die amtliche Prüfnummer.

und Prädikatswein

Den Prädikatswein kann man wieder in verschiedene Unterstufen unterteilen. Es handelt sich beim Prädikatswein um den Wein, der der strengsten Prüfung unterliegt. Er muss ein gewisses Mostgewicht haben, um diese Bezeichnung führen zu können und darf nur aus einer einzigen Rebsorte bestehen.

Unterteilung des Prädikatwein

Die Unterteilung richtet sich nach dem Mostgewicht und kann so vorgenommen werden:
  • Kabinett
  • Spätlese
  • Beerenauslese
  • Trockenbeerenauslese
  • und Eiswein.


Der Eiswein

Der Eiswein ist jedoch was ganz Besonderes und verdient auch noch einmal einen eigenen Eintrag. Dieser darf nur dann die Bezeichnung Eiswein tragen, wenn die Trauben einem Frost von 8 Grad Minus ausgesetzt waren. Da es nicht jedes Jahr punktgenau friert ist die Eisweinherstellung immer wie eine Winzerlotterie. Keiner weiß ob es im jeweiligen Jahr einen Eiswein geben wird oder nicht. Durch den Frost bekommt der Eiswein seine ausgeprägte Süße und sein besonderes Aroma. Doch dazu in einem eigenen Beitrag und einem eigenen Video mehr.

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Sonntag, 29. Mai 2016

Weinwissen - Das Etikett

Jeder kennt die Weinabteilung im Supermarkt mit ihren schön gestalteten und oft so originellen Weinetiketten. Doch was kaum jemand weiß ist, dass die Winzer keineswegs freie Bahn haben, wenn es um die Gestaltung der Etiketten geht, sondern das dies strengen, gesetzlichen Auflagen gehorcht. Was auf so einem Etikett zu lesen ist und wie dieses aufgebaut ist, das ist im folgenden Beitrag zu erfahren.

Wie müssen die Informationen angebracht sein?
Der Winzer oder Abfüller ist verpflichtet die Informationen so auf das Etikett unter zu bringen, dass diese auf einem Blick erkennbar sind. Da bedeutet, dass oft die Vorderseite der Weinflasche aufwendig gestaltet ist, um im Supermarkt auf sich aufmerksam zu machen, dann wären die Informationen auf der Rückseite zu finden, was dann somit das eigentliche Etikett ist.

Welche Angaben muss das Etikett enthalten?

Zunächst muss der Hersteller erkennbar sein und auch der Abfüller. Man muss erkennen können, ob es sich um einen Wein oder um einen Perlwein handelt. Ist es ein Perlwein so muss der Geschmack noch vorhanden sein.

Natürlich muss die Nennfüllmenge auch auf dem Schild zu sehen sein, d.h. eine genaue Literangabe muss vorhanden sein.

Je nach Qualitätsstufe ( die auch zu finden sein muss ) muss auch unter Umständen die Rebsorte oder die Herkunftsbezeichnung aufgedruckt sein.

Außerdem müssen alle Allergene, d.h. Stoffe welche Allergien auslösen könnten, verzeichnet sein.




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Montag, 28. Dezember 2015

DIE BESTEN WÜNSCHE

LIEBE UND GENUSSVOLLE GRÜSSE GEHEN VON DER NORDSEEKÜSTE HINAUS AN ALLE UNSERE
KUNDEN
FREUNDE
UND GENIESSER

FEIERT SCHÖN UND LASST EUCH VERWÖHNEN

Montag, 14. Dezember 2015

Rotweinbereitung

Rotwein wird aus verschiedenen Weintrauben hergestellt. Neben der Art der verwendeten Trauben unterscheidet er sich auch im Herstellungsprozess vom Weißwein oder Rosewein.
Zunächst findet die Kelterung statt. Bei diesem Vorgang werden rote Trauben gemahlen,d.h. Sie werden nur leicht angequetscht, so dass die Schale aufspringt und ein Teil des Saftes austritt. Meistens werden gleichzeitig auch die Stiele entfernt. Nun kommt der Saft und die Schalen zusammen in große Stahltanks oder Holzbottiche. (Maische)
Um wilde Hefen oder Essigbakterien zu entfernen, wird in jedem Gärbehälter ein paar Gramm schwefelige Säure gegeben. Außerdem wird in vielen Fällen Zuchthefe hinzugefügt, denn die Hefe, die sich auf der Schale befindet, reicht oft für die Gärung nicht aus.
Bei der Maischegärung beginnen sich die Gärhefen bei ungefähr 10°C zu vermehren. Dabei wandelt sich der Zucker in Alkohol um. Der Alkohol löst die Farbpigmente aus der Schale und der Wein färbt sich langsam rot. Leichte Rotweine gären nur wenige Tage auf der Maische, dunklere Rottöne können bis zu 30 Tage dauern.
Dadurch das der Zucker mit vergoren wird, ist der Wein am Ende trocken und der Alkoholgehalt groß.
Während der Gärung steigt die Temperatur im Gärbehälter stark an. Sie erreicht 30°C. Meistens verliert der Wein dadurch sein Aroma und Duft. Um dies zu verhindern wird die Temperatur regelmäßig kontrolliert und die Behälter gekühlt.
Nach der Maischegärung hat der Wein zwar seine Farbe, ist aber noch nicht durch gegoren. Je nach Menge des restlichen Zuckers, der noch in ihm vorhanden ist, gärt er im Fass langsam zu Ende. Dies kann oft noch 3-4 Wochen lang dauern. Dass die Gärung beendet ist, erkennt man daran, dass im Fass keine Kohlensäure mehr aufsteigt.
Im Frühjahr kommt es zu der sogenannten malolaktischen Gärung. Zu dieser Zeit beginnt der Wein erneut zu gären. Diese wird durch Bakterien ausgelöst, die die harte Apfelsäure auffressen und weiche Milchsäure produzieren. Durch dieses Geschehen verliert der Wein seine härte und wird weich, rund und geschmeidig. Deshalb müssen unbedingt alle Rotweine diese zweite Gärung durchmachen (Milchsäuregärung). Man kann die malolaktische Gärung auch sofort nach der alkoholischen Gärung einleiten, in dem man die Umgebung der Fässer erwärmt.
Nun wird der Wein „abgestochen“: er wird in ein anderes Fass gepumpt. Schalenreste, Hefepartikel und Trub bleiben im alten Fass zurück. So dass der Wein nun klar ist.
Nach dem Abstich wird der Wein leicht geschwefelt. Er bindet und neutralisiert das entstandene Nebenprodukt Acetaldehyd. Das Acetaldehyd lässt auch junge Weine alt und müde schmecken.
Die meisten Weine werden in großen Holzfässern ausgebaut, um harmonisch zu werden. Durch die Poren des Fassholzes gelangt Sauerstoff an den Wein.
Damit der Wein auch später nicht wieder eintrübt muss er stabilisiert werden. Dazu dienen je nach Weintyp Tonerde, Gelatine oder Eiweiß von frisch aufgeschlagenen Hühnereiern. Diese Substanzen binden Trübteile im Wein, die als Flocken auf den Boden des Fasses sinken.
Mit dem zweiten Abstich endet für viele Weine die Ausbauphase. Der Wein wird wieder in ein anderes Fass gepumpt und der Trub bleibt auf dem Boden des alten Fasses zurück. Weine die lange reifen, werden etwa zweimal im Jahr umgezogen. Nach zwei oder drei Jahren sind sie klar.
Viele Rotweine werden aus verschiedenen Traubensorten hergestellt. Diese sind meistens separat vergoren und ausgebaut worden. Nach dem zweiten Abstich werden sie im gewünschten Verhältnis miteinander vermischt.
Viele Rotweinwinzer filtrieren den Wein noch, um ihn von letzten Schwefelpartikeln zu befreien. Beim Filtrieren gehen jedoch immer wichtige Geschmackspartikel verloren. Deshalb verzichten qualitätsorientierte Winzer bei Weinen, die lange ausgebaut wurden, zunehmend auf die letzte Filterung.

Nach dem Filtern wird der Wein abgefüllt. Er ruht dann noch paar Wochen oder Monate in der Flasche, bevor er verkauft wird. Während dieser Zeit verfeinert sich der Wein noch. Immer mehr Winzer verkürzen die Reifung im Holzfass zugunsten einer längeren Flaschenlagerung.  http://de.wikipedia.org/wiki/Rotwein#Rotweinbereitung http://www.hawesko.de/weinwissen/bereitung-rotwein.html

Montag, 30. November 2015

Gewinnspiel

Achtung, aufgepasst

Nun ist es genau ein Jahr her, dass wir unseren Adventskalender auf Facebook veranstaletet haben. Dank der tollen Reaktionen und der großen Anteilnahme an unserem Gewinnspiel haben wir beschlossen dies zu wiederholen.

Ab dem ersten Dezember gibt es täglich tolle Preise auf unserer Facebookseite zu gewinnen. Einfach
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www.facebook.com/edelschmaushusum

Montag, 23. November 2015

UTA Untypische Alterungsnote.

UTA
Untypische Alterungsnote.

Von allen Deutschen Weinen werden im Schnitt 20 % bei Qualitätsprüfungen beanstandet. Vor allem sind es die Weissweine, die nichtbestehen. Voraussetzungen für die Beanstandungen sind die Rahmenbedingungen unter den die Weisweine gedeihen. Es kann vorkommen, dass zu wenig Niederschlag war oder die Sonneneinstrahlung war einfach zu viel. Weitere Ursachen können sein zu hohe Erträge bei zu niedrigem Mostgewicht oder auch eien zu frühe Weinlese. Anfällig sind hier vor allem die Weinsorten Müller-Thurgau und der Riesling. Es sind einfach die Stressfaktoren, die dann den Wein die Fehler erzeugen lassen. Die Stressfaktoren sind der Trockenstress und der Stickstoffmangel. Ein weiterer wichtiger Einfluss ist auch die Hängezeit der Trauben. Hier kann das Gleichgewicht der Säuren und des Zuckers aus den Angeln kommen und dann hat man entweder zuviel Säure als normal.
In den Trauben und im Most lässt sich das leider nicht erkennen.
Wenn muffiger Geruch festgestellt wird, dann liegt hier ein so genannter Weinfehler vor. Die Weine schmecken dann einfach dumpf.
Meist tritt diese untypische Alterung schon nach einem halben Jahr auf. Nach diesem Zeitpunkt fängt das so genannte Bouquet an sich zu verändern.

Nun liegt es in der Natur des Weinbergs, dass diese Fehler auftreten können. Da kommt es darauf an, wie die Trauben erzeugt werden und ob man den richtigen Zeitpunkt der Weinlese erwischt. Zu früh oder zu spät und die Fehler können den Wein kaputt, machen. Meistes liegt der Fehler dann an den Zeitpunkt der Weinlese. Daher ist jeder Winzer bemüht und es ist sein Risiko den richten Zeitpunkt herauszufinden.

Die Aromen bei Weinfehlern sind, damit sie erkannt werden:
-Lavendel
Antikwachs
Mottenkugeln
Seifenton

Der Geschmack ist entsprechend bitter und stumpf und gerbend.

Festgestellt wurde die untypische Alterungsnote in Baden und in der Pfalz. Dies tritt aber nur bei Weisweinen nicht aber bei Rotweinen auf. Aber nicht nur in Deutschland ist der Fehler bekannt. Auch in Italien und in Frankreich kennt man so etwas. In früheren Zeiten waren es bis zu 30% der Weine, die die Prüfung nicht bestanden haben.Heute sind es zwar weniger aber dieser Fehler ist der häufigste Grund, warum Weisweine durchfallen.

http://www.vitipendium.de/Weinfehler
http://www.landwirtschaft.sachsen.de/landwirtschaft/download/UTA_Abschluss.pdf

Montag, 9. November 2015

Wein lagern, aber richtig

Wer kennt sie nicht, die endlosen Regale der Weingüter, die man so häufig im Fernsehen sieht. Doch kaum jemand von uns hat so einen Keller unter seinem Einfamilienhaus oder kann gar den Keller eines Mehrfamilienhauses für die Weinlagerung nutzen. Wie Sie dennoch das Beste aus Ihren Weinvorräten machen und ohne große Verluste den Wein über das Jahr retten zeigt dieser Beitrag.


Kühl und dunkel

Idealerweise sollte der Wein in einem dunklene Raum lagern. Dieser sollte eine konstant niedrige Temperatur aufweisen, am Besten ohne große Schwankungen. Wenn die Temperatur bei stabil 10-13 Grad Celsius liegt ist sichergestellt, dass der Wein nicht mehr nachreift. Ansonsten kann es zu Geschmacksveränderungen kommen, da der Wein noch "arbeitet" während er gelagert wird.

Feucht darf es sein

Weine mit Naturkorken mögen es feucht. Eine Luftfeuchtigkeit von 60 Grad sind ideal, um den Wein in seiner natürlichen Wertigkeit aufbewahren zu können. Leider fangen bei diesen Wasseranteilen die Etiketten an zu schimmeln, was vielen Weinkunden wie ein Mangel vor kommt. Es gibt inzwischen moderne Papiere, welche nicht mehr schimmeln, jedoch ist nicht jeder Wein mit ihnen versehen.


Ein ruhiges Plätzchen

Weine hassen Erschütterungen. Darum ist es wichtig, dass man die Weine an ruhigen Orten um aufbewahrt, welche keine Erschütterungen aufweisen. Die kontinuierlichen Erschütterungen, welche zum Beispiel durch Straßenverkehr hervorgerufen werden, können dem Wein sehr schaden.

 Stehend oder Liegend

Heute greifen die Hersteller von Weinen immer mehr zu Schraubverschlüssen, denn so kann eine konstante Bedingung im Flascheninneren hergestellt werden. In der Zeit der Korken war es wichtig die Flaschen liegend zu lagen. Dies sollte man auch bei allen Flaschen mit Korken so handhaben. Das liegende Lagern sorgt dafür, dass die Korken immer dauerhaft feucht gehalten werden und so das Klima im Flascheninneren angenehm und passend ist.

Bei modernen, mit Schraubverschluss versehenen Flaschen hingegen, kann man durchaus auch stehend lagern.


Bei vielen Weinen empfehlen wir eine Investition

Die richtigen Lagerbedigungen erreicht man am Besten, indem man einen Weinschrank kauft. Alles Andere ist oft mit viel Mühe und sehr hohen Kosten verbunden.


Welche Weine lagern und welche lieber nicht?
Einige Weine müssten gelagert werden, damit sie schmecken. Es handelt sich dabei vermutlich um junge Weine, denen ein Nachreifen hilft  ein vollmundiges Aroma zu entwickeln. Fragen Sie hierfür den Genussmensch, er gibt Ihnen gerne Auskunft darüber bei welchen Weinen Sie sofort zugreifen können und welche Weine noch ein wenig reifen sollten, damit Sie Ihr Aroma entfalten.

Quellen

http://www.hermeswein.de/content/72-alten-wein-mit-lagerpotenzial-lagern-und-die-haltbarkeit-erhohen
http://de.wikipedia.org/wiki/Wein
http://www.wein-plus.eu/de/Wie+werden+Weine+am+besten+gelagert%3F_3.17.4.html

Bild André Karwath aka Aka - Eigenes Werk